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Monty

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Am 04. August 2012 erblickte in Spanien, in der Stadt Murcia, ein kleiner orangefarbener Mittelspitzwelpe das Licht der Welt. Leider kenne ich keine genauen Umstände, aber er war wohl für den Züchter nicht gut genug, und so kam er 2014 zum Tierschutzverein CaLeLo Dogs, der sich dort vor Ort engagiert. Der kleine Spitz bekam den Namen Pomerio und wurde im Oktober 2014 zu einem netten Paar nach Dillenburg vermittelt. Diese nannten ihn dann Monty. Noch im selben Monat kam Monty für ein paar Tage in meine Pension, und da habe ich den kleinen Racker zum ersten Mal gesehen.


Monty im Oktober 2014

 Ich verliebte mich direkt in den süßen Kerl und war traurig, als er wieder abgeholt wurde. Umso größer war dann die Freude, als Monty im Dezember noch einmal für eine Woche zu uns kam. Wir genossen die gemeinsame Zeit und ich gab ihn nur schweren Herzens wieder ab.
Ein paar Tage später klingelte dann das Telefon. Monty’s Besitzerin fragte mich, wie er so bei uns gewesen wäre. Sie klang irgendwie verzweifelt. Ich berichtete ihr, wie brav er war und wie viel Freude wir zusammen gehabt hatten. Sie wunderte sich sehr, und erzählte von seinen „Schandtaten“ daheim. Er macht ins Haus, er klaut Essen und hört kein Wort. Das konnte ich gar nicht glauben, denn das hatte er bei mir alles nicht gemacht. Gut, er hat ein paar mal im Haus markiert, was aber für Rüden auch schon mal normal ist. Ansonsten war er definitiv stubenrein. Unser Essen hatte er auch respektiert und er hörte so gut, dass er draußen sogar ohne Leine laufen konnte. Doch seine Besitzerin klagte, wenn er sich nicht bessern würde, müssten sie ihn abgeben. Da kam mir eine Idee….
Es verging einige Zeit, ohne dass ich etwas von Monty hörte. Doch kurz vor Silvester rief sie nochmal an und erzählte, dass sie es nicht mehr ausgehalten hätten und ihn zurück an die Tierschutzorganisation gegeben hätten. Ich bekam einen Schreck und rief sofort dort an, damit er nicht zur Vermittlung freigegeben würde, und fragte, ob ich ihn haben könnte. Eine sehr nette junge Frau erklärte mir, dass er wegen einer langanhaltenden Ohrentzündung, die er da noch hatte, erst noch tierärztlich versorgt werden sollte, dann könnte ich ihn gerne abholen. Ich freute mich riesig, musste aber noch eine Woche warten.
Am 06. Januar 2015 habe ich ihn aber dann endgültig zu mir geholt und seitdem lebt der kleine Fuchs in unserer Familie. Ich habe diesen Schritt keinen Tag bereut, auch wenn der Anfang doch etwas schwerer war als erwartet. Er hatte ziemliche Angst vor Männern und oft musste ich Angstpipipfützen wegwischen. Auch das Markieren hat etwas gedauert, bis es aufgehört hat. Aber heute ist er der perfekte Begleiter, macht alles freudig mit, Hauptsache er ist dabei!

 


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